Bürgerbeteiligung am Fotowettbewerb

“Heslach im Blick“ zeigt sich von seiner Schokoladenseite
Eine Schokolade für Heslacher Bürgerinnen und Bürger… für unser Quartier ist dies neu. Doch nicht in anderen Stadtteilen Stuttgarts. So kam die Idee dazu aus Degerloch, wo Degerlochs Schokoladenseiten seit Jahren ein Renner sind …
mehr darüber hier.

Und nun wird daraus ein Projekt entstehen, bei dem alle Bürgerinnen und Bürger im Stuttgarter Süden mitmachen können. Mehr noch: Jeder ist dabei, wenn es darum geht, ihr Quartier von seiner schönsten Seite zu zeigen – beim großen Fotowettbewerb „Das schönste Foto vom Stuttgarter Süden“. Dem Sieger winkt eine weitere Fair-Trade-Schokolade, die sein prämiertes Motiv auf der Verpackung zieren wird, und die dann in den Handel kommt.

Wie das im Einzelnen aussieht, lesen Sie im Blog des Generationenhauses Heslach.

Veranstaltungsmonat im Generationenhaus Heslach: Mit Energie richtig haushalten

Das Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach gestaltete den Monat Mai 2014 zu einem „Energiesparmonat“. Das Thema war: Wie können wir Bürger und Bürgerinnen in unserem privaten Haushalt ökologisch und ökonomisch mit Wasser, Strom und Gas leben?!

Für alle Interessierten gibt es im Blog des Generationenhauses Heslach eine Nachlese.

Das Resümee des Heslacher “Energiesparmonats“: Auch in anderen Stadtbezirken wird eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Energieeffizienz“ bei zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern auf ein hohes Interesse stoßen.

SEEFür weitere Informationen ist Sandra Langer vom Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart Ihre Ansprechpartnerin: sandra.langer(at)stuttgart.de – http://www.stuttgart.de/see.

Die Stadtteilvernetzer besuchen Feuerbach

Mehr als zwanzig Teilnehmer/innen kamen zum vierten Treffen der Stuttgarter Stadtteilvernetzer in das Service- und Quartiershaus der Samariterstiftung im Quartier „Feuerbacher Balkon“ und Umgebung. Wo früher einmal das Feuerbacher Krankenhaus stand, befindet sich nun ein Neubauviertel mit über 500 Bewohnern. Herr Schlegel, unser Gastgeber informierte gemeinsam mit Freiwilligen und der stellvertretenden Feuerbacher Bezirksvorsteherin, Frau Ramp, über die Vernetzungsstrukturen im Quartier „Feuerbacher Balkon“ und darüber hinaus.

Herr Schlegel ging auf die Rolle des Quartiershauses ein, das inmitten des Neubaugebietes liegt, in direkter Nachbarschaft von Wohnungen der Behindertenhilfe des bhz, einer Kindertagesstätte und einer Tagespflege. Die Samariterstiftung will mit ihren Aktivitäten im Quartiershaus – das selbst ein Ort des generationenübergreifenden Wohnens ist – eine lebendige Nachbarschaft bilden. Diese Zielsetzung stößt bei den Bürgern im Neubaugebiet und in der Umgebung auf Resonanz, so dass Aktivitäten wie das regelmäßige Quartierscafé, die wöchentlichen „Spiel und Spaß“-Runden mit den Bewohner/innen des bhz und das gemeinsame Backen mit der Kindertagesstätte sehr gut angenommen werden. Herr Schlegel betonte, dass die Samariterstiftung nicht mit einem fertigen Programm ins Quartier ging, sondern dass die Wünsche und Bedürfnisse der Bewohner ausschlaggebend dafür sind, welche Projekte letztlich auf die Beine gestellt werden. Frau Wetzer vom bhz stellte das gute Miteinander im Quartier heraus, – die Menschen mit Behinderungen, die hier leben, sind als Nachbarn akzeptiert.

Frau Ramp vom Bezirksamt sagte, dass Feuerbach eine gute Willkommenskultur schaffen will. Sowohl das Quartiershaus als auch das bhz sind wichtige Akteure im Umfeld, deren Vernetzungsaktivitäten vom Bezirksamt unterstützt werden. Herr Schlegel ging auch auf die Vernetzung des Quartiers mit den umliegenden Vierteln bzw. mit anderen Feuerbacher Gebieten ein. Um örtliche Vereine an das Neubaugebiet anzudocken bietet das Quartiershaus Räume für Initiativen aus dem Stadtteil an. Die vhs ist mit einem Bildungsangebot im Quartiershaus schon präsent. Andere Interessierte aus Feuerbach dürfen sich gerne bei Herrn Schlegel melden (Tel. 814 779 102). Vernetzungsstrukturen zwischen Bürgern und zwischen Bürgern und örtlichen Organisationen aufzubauen braucht Zeit. Ein professioneller Vernetzer oder eine Vernetzerin kann hier eine wichtige Rolle spielen. Generell ist es eine große Herausforderung, Migranten und  jene Bürger zu erreichen, die zurückgezogen leben, gerade auch im Alter. Obwohl hier der Bedarf nach Unterstützung und sozialen Kontakten häufig am größten ist.

Die Samariterstiftung hat noch viele Ideen, die sie ins Quartier einbringen kann: ein Tauschring ist ebenso angedacht wie eine Stiftung. Für alle diese Projekte braucht es Freiwillige und Bürger, die Hilfe und Unterstützung auch annehmen. „Die persönliche Ansprache ist das Wichtigste“, resümiert Herr Schlegel, so erreicht man die Bürger im Quartier am Besten.

Die Stadtteilvernetzer danken dem Quartiershaus für die Gastfreundschaft und wünschen weiterhin viel Erfolg bei der Vernetzung vor Ort!

Nach dem Input von Herrn Schlegel und den anderen Feuerbachern kamen wir zum Schwerpunkt-Thema unseres Treffens: „Tauschringe als Form der Nachbarschaftshilfe“, – dazu gibt es einen gesonderten Artikel hier im Blog.

Zum Abschluss unseres Treffens informierte Herr Lange aus Heslach, der im dortigen Generationenhaus aktiv ist, über die neuen „Heslacher Schokoladenseiten“. Zur Erinnerung: das Projekt stammt aus Degerloch (siehe „Degerlochs Schokoladenseiten“) und wurde nun über das Forum der Stadtteilvernetzer nach Heslach gebracht. Herr Lange zeigte die fair-trade-Schokolade mit der hübschen Heslach-Banderole und den Kurzgeschichten von ihm auf der Innenseite. Es sind nun einige Aktionen geplant, um Bürger/innen in die Gestaltung der Schokoladen-Banderole mit Schreib-/Mal- und Fotowettbewerben einzubeziehen. Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Projekttransfer!

„Heslach gibt was her“

“Heslach im Blick“ zeigt sich von seiner Schokoladenseite

Eine Schokolade für Heslacher Bürgerinnen und Bürger… für unser Quartier ist dies neu. Doch nicht in anderen Stadtteilen Stuttgarts. So kam die Idee dazu aus Degerloch, wo Degerlochs Schokoladenseiten seit Jahren ein Renner sind.

Bernd Lange präsentierte nun die Heslacher Version. Er machte gleich am Anfang deutlich, dass die Idee “geklaut“ ist – doch warum das Rad neu erfinden, wenn es bereits erfolgreich rollt?! Warum gibt es jetzt diese Schokolade? Es sind zunächst zwei unterschiedliche Tafeln: eine von “Heslach im Blick“ und eine weitere vom Gebrüder Schmid Zentrum im Generationenhaus Heslach.

Die Schokolade ist ein Fair-Trade-Bio-Produkt, die von einer Genossenschaft von Kleinbauern in Ecuador hergestellt wird. Die Gewinne gehen 100%ig an die zugehörigen Kleinbauern – rund 850 Kichwa-Familien –, um eine nachhaltige Entwicklung im Sinne von Bildung und Gesundheitsfürsorge zu fördern und ihre Lebensexistenz zu sichern.

Da Stuttgart-Süd die Zertifizierung zum Fair-Trade-Stadtbezirk beantragt hat, gibt diese Auszeichnung der Schokolade einen besonderen Wert. Hinter dem Konzept der Heslacher Schokolade steht eine weitere Idee: Die Bürgerinnen und Bürger im Stuttgarter Süden sollen aktiv eingebunden werden. In unserem Quartier zu leben, heißt auch, unser Quartier zu gestalten. Die jetzigen Banderolen zeigen, wie das künftig aussehen kann.

Für weitere Schokoladentafeln werden die Bewohner motiviert, ihren Beitrag zu leisten. Mit Foto-, Schreib-, Mal- und anderen Wettbewerben werden sie ermuntert, ihre schönsten Bilder oder Geschichten aus oder über Heslach einzureichen. Und die allerschönsten davon werden prämiert und dann die weiteren Schokoladen verzieren.

Schokolade für den Stuttgarter Süden – von den Bürgerinnen und Bürgern im Stuttgarter Süden gestaltet. Es ist doch ein verlockendes Angebot, das sicherlich Appetit auf mehr macht.

Der Energiesparmonat Mai: Kinderrallye im Generationenhaus Heslach

Kinderralley-Energie_1Im Rahmen des Energiesparmonats des Gebrüder Schmid Zentrums im Generationenhaus Heslach standen der 16. und 17. Mai 2014 ganz im Zeichen der Energie-Rallye, bei der Schulkinder und Jugendliche an 10 Stationen mit eigens entwickelten und konstruierten Modellen spielerisch mit der Energie experimentieren konnten.

 

In Kooperation mit der Caritas Stuttgart und dem Amt für Umweltschutz hat die Ägyptische Gruppe, eine Initiative im Gebrüder Schmid Zentrum, einen anspruchsvollen Parcours entwickelt. Die Kinder konnten dort lernen und anhand von Fragebögen testen, mit welchen Mitteln sie bspw. selber umweltbewusst Strom erzeugen können. So konnten sie auf einem Energiefahrrad selber feststellen, wie stark sie schwitzen müssen, um eine Lampe zum Leuchten zu bringen oder Wasser zum Kochen. Und sie konnten testen, ob es sparsamer ist, 15x den Kühlschrank kurz zu öffnen, um Sachen herauszuholen, oder ob es besser ist, alle 15 Sachen auf einmal herauszuholen, obwohl die Tür dabei sehr viel länger geöffnet bleibt. Mit den selbst entwickelten und gebauten Experimenten ist es den Veranstaltern der Ägyptischen Gruppe gelungen, den Kindern sehr plastisch das Thema Energieverbrauch nahe zu bringen.

Energierallye_2            Energierallye_1Fazit: Die “Kinderrallye – Energie“ kam bei allen ausgesprochen gut an – sie ist zur Nachahmung unbedingt zu empfehlen. Wer mehr wissen möchte, findet hier eine informative Zusammenstellung, wie die Rallye durchgeführt wurde. Dabei zeigen die Veranstalter in einem weiteren 11. Experiment, wie der Schulunterricht zum Thema Energiesparen um eine lehrreiche Schulstunde erweitert werden kann.

Und auch darin zeigt sich das hohe Engagement der Ägyptischen Gruppe: Wer in eigener Regie eine Energie-Kinderrallye veranstalten möchte, darf sich gerne an Frau Erwaa Bishara (E-Mail: erwaa❲at❳yahoo.com) wenden. Sie unterstützt bei Fragen und Vorschlägen zur Ausgestaltung des Parcours mit Rat und Tat.

Generationenübergreifendes Transferprojekt aus Heslach

Am Rande des 3. Treffens der Stuttgarter Stadtteilvernetzer in Heslach kam ein bemerkenswertes Projekt zur Sprache, das gerade den generationenübergreifenden Aspekt des Bürgerengagements im Quartier sehr schön unterstreicht. Gudrun Kubillus-Mader von SeniorenNet Stuttgart, einer Interessengemeinschaft, die zu einer der sehr aktiven Initiativengruppen im Generationenhaus Heslach gehört, erzählte über das Heslacher Storycaching:

– ein Projekt, initiiert vom Jugendhaus Heslach, bei dem Jugendliche im gemeinschaftlichen Zusammenwirken mit Aktiven im SeniorenNet Stuttgart ein zukunftsorientiertes Quartierskonzept umsetzen;

– ein Projekt, bei dem sich Jung und Alt einer gemeinsamen Aufgabe widmen und damit eine Idee verwirklichen, die in Zukunft aus unserem Alltagsleben der Bürger nicht mehr wegzudenken ist.

Man kann nur untermauern: zur Nachahmung empfohlen.
Wer mehr über das Projekt wissen möchte, findet hier weitere Informationen. Und wer alles über das Storycaching erfahren möchte, darf sich gerne an Stefan Pförter vom Jugendhaus Heslach – info(at)storycaching.de – wenden.

Transferprojekt: Heslacher Storycaching

Geocaching ist den meisten von uns inzwischen bekannt: eine GPS-Schnitzeljagd – eine Form der elektronischen Schatzsuche mittels geografischer Koordinaten, die im Internet abgerufen werden.

Storycaching hingegen ist noch relativ neu, doch die Idee dahinter ist dem Geocaching abgeguckt. Dabei werden bspw. Geschichten und die Geschichte eines Stadtteils an bestimmten Stellen im Quartier “digital“ versteckt. Aufgespürte Koordinaten, die ebenfalls im Internet veröffentlicht sind, geben dabei Hinweise auf den Standort, wo die Botschaften mittels Smartphone oder Tablet-PC aufgerufen werden können. Wenn man so will, ist dies eine moderne Stadtführung auf elektronischem Weg über einen Weg, der real begangen wird.

Das Heslacher Storycaching ist ein Projekt, das innerhalb von drei Jahren eine komplette Stadtteilführung via elektronische Medien ermöglichen wird. Mit Förderung durch den Projektmittelfond “Zukunft der Jugend“ wird das Heslacher Storycaching derzeit vom Jugendhaus Heslach zusammen mit dem SeniorenNet Stuttgart entwickelt. Unterstützend sind das Generationenhaus Heslach, die Kindertagesstätte “Wilde Wanne“, die Geschichtswerkstatt Süd und der Bezirksbeirat Süd beteiligt.

Speziell die Zusammenarbeit von Jugendlichen und Senioren gibt dem generationenübergreifenden Projekt einen besonderen Stellenwert: Die Geschichte über Heslach wird so aus der Perspektive von jungen Menschen und älteren Bürgern gleichermaßen interessant und über einen modernen, zukunftsweisenden Informationsweg geschildert.